11. März 2025
Von Holz bis WPC – finde heraus, welcher Baustoff am besten zu deinem Outdoor-Bereich passt! Erfahre mehr über Vor- & Nachteile sowie nachhaltige Optionen. Plus: Tipps für den perfekten Sichtschutz! Lies jetzt unseren neuesten Blogbeitrag!
Terrassen und Balkone erweitern den Wohnraum ins Freie und sollten sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugen. Die Auswahl des passenden Materials spielt dabei eine wichtige Rolle. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über verschiedene Beläge und ihre Eigenschaften.
1. Holz für Natürlichkeit
Vorteile:
Holz ist ein klassisches Material für Terrassen und Balkone, das durch seine natürliche Optik besticht. Es fühlt sich angenehm warm an, ist für Barfußläufer geeignet und fügt sich harmonisch in grüne Umgebungen ein. Insbesonders bei FSC-zertifiziertem Holz ist es eine umweltfreundliche und nachhaltige Wahl.
Nachteile:
Holz erfordert regelmäßige Pflege, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen. Ohne Behandlung kann es schnell verwittern oder von Schädlingen befallen werden.
Nachhaltigkeit:
Achte auf zertifiziertes Holz (z.B. FSC), um sicherzustellen, dass es aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Nachhaltige Holzarten: Unbehandeltes Holz von Douglasie oder Lärche hält bis zu 15 Jahre. Douglasie punktet mit ihrem hohen Harzanteil, der sie resistent gegen Pilzbefall und Feuchtigkeit macht. Lärche, die härteste europäische Nadelholzart, bietet durch ihre dichte Struktur eine hohe Stabilität. Andere heimische Hölzer wie Kiefer, Esche oder Buche müssen für den Außeneinsatz erst speziell behandelt werden. PEFC-zertifizierte Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft sind besonders umweltfreundlich. Tropenholz sollte möglichst vermieden oder nur mit FSC-Zertifikat genutzt werden. Bambus, ein nachhaltiger Rohstoff, verbessert die CO₂-Bilanz während seines Wachstums und überzeugt durch seine Langlebigkeit.
2. WPC (Wood-Plastic Composite) als pflegeleichtere Alternative zu Holz
Vorteile:
WPC kombiniert die natürliche Optik von Holz mit der Langlebigkeit von Kunststoff. Es ist pflegeleicht, rutschfest, splitterfrei und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit.
WPC ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit. Durch die wasserabweisende Oberfläche bleibt das Material vor Flechten, Pilzen und Moosen geschützt. Zudem ist WPC vollständig recyclebar und langlebig. Eine Reinigung mit mildem Reinigungsmittel und warmem Wasser reicht meist aus; hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit einer Bürste entfernen.
Nachteile:
WPC kann bei starker Sonneneinstrahlung heiß werden und ist in der Regel teurer als herkömmliches Holz. Optisch ist WPC meist nicht mit echtem Holz vergleichbar.
Nachhaltigkeit:
Viele WPC-Produkte bestehen aus recycelten Materialien, was sie zu einer umweltfreundlichen Alternative macht.
3. Naturstein als robustes Material für Außenbereiche
Vorteile:
Naturstein, etwa Sandstein oder Granit, verleiht Terrassen einen edlen Look und ist extrem langlebig sowie witterungsbeständig. Jede Steinplatte ist ein Unikat.
Nachteile:
Naturstein kann teuer sein und erfordert eine fachgerechte Verlegung. Einige Steinsorten sind empfindlich gegenüber Säuren oder Frost. Für Balkone ist er aufgrund des hohen Gewichtes nicht immer geeignet.
Nachhaltigkeit:
Achte auf regionalen Abbau, um Transportwege zu minimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren.
4. Beton ist vielseitig und sorgt für eine moderne Optik
Vorteile:
Betonplatten sind robust, preiswert und in vielen Designs erhältlich. Sie bieten eine moderne, minimalistische Optik und sind leicht zu reinigen.
Nachteile:
Beton kann bei Nässe rutschig werden und neigt dazu, im Laufe der Zeit Flecken zu entwickeln.
Bei direkter Sonneneinstrahlung heizen sich die Platten stark auf.
Nachhaltigkeit:
Beton hat einen hohen CO2-Fußabdruck aufgrund der Zementproduktion; jedoch gibt es mittlerweile umweltfreundlichere Alternativen mit reduziertem Zementanteil.
5. Fliesen für Langlebigkeit und Stil
Vorteile:
Fliesen bieten unzählige Designmöglichkeiten und sind pflegeleicht sowie langlebig. Sie eignen sich besonders gut für überdachte Bereiche.
Nachteile:
Fliesen können bei Nässe rutschig sein und sind anfällig für Risse bei Frost. Die Fugen benötigen regelmäßige Pflege.
Nachhaltigkeit:
Keramikfliesen haben einen geringeren ökologischen Fußabdruck als viele andere Materialien, insbesondere wenn sie lokal produziert werden.
Sicherheit und Umweltfreundlichkeit bei der Materialwahl
Eine Terrasse sollte folgende Anforderungen erfüllen: pflegeleicht, splitterfrei und rutschfest (vor allem in Poolnähe ist eine hohe Rutschhemmung wichtig). Unsere Experten beraten dich gerne bei der Wahl einer nachhaltigen Terrassenlösung. Welches Material am besten passt, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Während Holz und WPC eine natürliche Atmosphäre schaffen, überzeugen Beton und Naturstein durch ihre Langlebigkeit. Fliesen sind eine elegante Option, erfordern jedoch rutschfeste Oberflächen. Mit einer gut durchdachten Materialwahl kannst du viele Jahre Freude an deiner Terrasse oder deinem Balkon haben!
Sichtschutz: Materialien & Methoden
Ein effektiver Sichtschutz sorgt nicht nur für Privatsphäre, sondern kann auch gestalterische Akzente setzen:
- Holzlatten oder -paneele: Natürliches Aussehen; regelmäßige Pflege erforderlich.
- Bambusmatten: Leicht anzubringen; nachhaltig, aber weniger langlebig.
- Metallgitter mit Kletterpflanzen: Modernes Design; Pflanzen bieten zusätzlichen Sichtschutz.
- Textilbespannungen oder Markisenstoffe: Flexibel einsetzbar; wetterfest.
- Glaswände oder Plexiglas: Stilvoller Schutz ohne Lichtverlust; teurer in der Anschaffung.
Jede dieser Optionen bietet unterschiedliche Vorteile hinsichtlich Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit – wähle den Baustoff, der am besten zu deinen Bedürfnissen passt!